Bericht vom TYPO3 Camp Stuttgart 2012

Das zweite TYPO3Camp Stuttgart fand an diesem Wochende, dem27-29. April 2012 im Schloss der Universität Hohenheim statt.

Anfahrt

Wir fuhren 17 Uhr los und es gab bedauerlicherweise unterwegs mehrfach Staus auf der Strecke dank des Wochenend-Pendel-Verkehrs. Nach einem Zwischenstopp bei einem Fastfood-Restaurant und einer kleinen Mahlzeit, um Abends nicht auf fast nüchternen Magen etwas trinken zu müssen, ging es danach recht zügig weiter. Angekommen im Hotel gegen 20 Uhr und dem Check-In ging es anschließend direkt weiter zur Party.

Dort war auch nicht übermäßig viel los, auch wenn die Party offiziell bereits um 18 Uhr losging. Die Getränke reichten auch ziemlich genau bis zum geplanten Ende um 23 Uhr und wir verabschiedeten uns dann nach dem Zusperren der UNI mit den Letzten gegen 23.45 Uhr.

Die Nacht war daher eigentlich lang genug um sich zu erhohlen. Ich weiß nur nicht, wer die Sägewerke ins Zimmer gelassen hat 😉

TAG1

Zum Frühstück gab es in der Location „Häppchen“ mit Wurst, Käse und auch Lachsbrötchen sowie Kaffee und natürlich Getränke. Anschließend ging es pünktlich um 10 Uhr los mit der Planung der Sessions. Nach der Vorstellung der bereits eingereichten Vorschläge und der Verteilung auf jeweils vier parallele Sessions, ging es um 12 Uhr los mit der Ersten.

Von 12-13.10 Uhr – Volker Graubaum, Kanban für Fortgeschrittene: Es wurden einige Fragen der Teilnehmer besprochen und mögliche Wege und Umsetzungen erläutert; u.a. zu Metriken, dem Einsatz eines Projektboards, etc.

13.15-14 Uhr – Steffen Gebert, (TYPO3-)Profiling mit XHProf: XHProf, von Facebook entwickelt und vorgestellt dient der Analyse von Webseiten. Der Zweck dahinter ist, ähnlich wie bei Xdebug, eine Auflistung zu erhalten, welches Skript bzw. Komponente welche Ladezeit benötigt und wieviel der CPU belegt wird.
Das ganze sieht auch GUI-technisch ganz nett aus und lohnt eine genauere Ansicht. Eine Anleitung zur Einbindung in TYPO3 findet Ihr hier.

Anschließend gab es Kaffee und Kuchen (halbierte Blaubeermuffins, Apfelkuchen etc.)

15-16 Uhr – Installation von TYPO3 Phoenix: Die bisher kürzeste Session war nach 20 Minuten beendet. Das lag aber nicht am Vortragenden, sondern vielmehr an der nicht funktionierenden Technik 😉 Eine Installation konnte somit nur theoretisch gezeigt werden, das Endergebnis allerdings dank einer zweiten funktionierenden Instanz jedoch schon. Es gibt von Phoenix aber meiner Ansicht nach auch noch nicht wirklich viel zu zeigen. Abgesehen von einer vergleichsweise komplizierten Installation, wenn man es Installation nennen mag und einiger netter Drag-n-Drop Elemente sehe ich das neue CMS derzeit nicht als etwas an, das sich mit anderen auf eine Stufe stellen könnte.

Bei den letzten 8 Sessions für heute war zumindest für mich nichts mehr von Interessante dabei. Für die Sonnenhungrigen gab es bei den Temperaturen von 30°C auch genügend Strahlung draußen. Das Socialising begann für viele heute deutlich früher und ging bis tief in die Nacht. Das Hotelbett sah mich erst um kurz vor 5 Uhr früh.

TAG2

Am Vormittag fand nach dem Frühstück die Sessionplanung für den zweiten Tag statt; allerdings mit etwas ausgedünnten Reihen, da die Nacht für viele erst zum Mittagessen hin wirklich vorbei war. Zum Mittagessen gab es Reste des Spanferkels, das eigentlich am Vortag bereits für de Abend eingeplant gewesen war, allerdings der Motor des Grills sich weigerte das „Tier“ im Kreis zu drehen und ein halb verbranntes oder ein halb gefrorenes „Tierchen“ sind dann doch nicht optimal.
An dieser Stelle sei erwähnt, dass sowohl die Verpflegung als auch das Ambiente einfach Spitze waren. Vielen Dank an die Organisation, Helferinnen und Helfer und den Sponsoren. Im Besonderen an die UNI Hohenheim für die Zurverfügungstellung Ihrer tollen Räumlichkeiten.

Von den Sessions am Nachmittag nahm ich an der Diskussionsrunde zu Shopsoftware und TYPO3 teil. Das Interesse war groß, die Beteiligung der einzelnen Teilnehmer leider insgesamt eher gering. Festgestellt wurde, dass sowohl OS- als auch XT:Commerce zu vernachlässigen sind und Shopware aufgrund eines unklaren Lizensystems vermutlich erst mit der kommenden v4 zu einem größeren Player heranwachsen könnte.
Oxid und Magento sind die beiden Systeme, die wohl am meisten eingesetzt werden, beide haben natürlich auch Ihre unterschiedliche Stärken und Schwächen weshalb ein klares: „Nur XY in Verbindung mit TYPO3 ist das Wahre“ nicht getroffen werden kann. Der Presta-Shop ist u.U. noch relevant, da er hauptsächlich in Frankreich ein weite Verbreitung besitzt und beispielsweise auch in der Schweiz potentiellen Kunden und Partner bereits bekannt ist.

Wie auf der Hinfahrt, gab es auch auf der Heimfahrt Verzögerungen, dank einer Vollsperrung auf der A8

Einige Eindrücke findet Ihr in der Bildergalerie:

 

 


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