Filmreview: Die Tribute von Panem

Am Wochenende war Kino angesagt und „Die Tribute von Panem“ sind wirklich sehenswert.

Der Film spielt im Land Panem, das aus 12 Distrikten besteht, die sich um eine größere Hauptstadt (das Kapitol) anordnen. Vor vielen Jahr gab es Aufstände und eine Art Bürgerkrieg, der schließlich im lang ersehnten Frieden endete. Seit diesem Tag wird einmal im Jahr aus den einzelnen Distrikten ein Tribut gefordert, um die Bevölkerung an die grausamen Zeiten zu erinnern und zugleich einzuschüchtern, dass die Regierung so etwas nicht wieder zulassen wird.

Während in jedem der einzelnen Distrikte die Menschen oftmals Hunger leiden und es sich um die unteren Bevölkerungsschichten handelt, die lediglich dazu da sind, Landwirtschaft zu betreiben, Rohstoffe u.ä. abzubauen und Produkte für die Hauptstadt herzustellen, leben in dieser die Menschen mit allem Komfort, der denkbar ist.

Der Tribut erfolgt in Form von je einem Mädchen und einem Jungen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren. Diese 24 Tribute werden per Losverfahren ermittelt und treten in den alljährlichen sog. Hungerspielen gegeneinander an. Auf Leben und Tod.

Bei der Auslosung für den Distrikt 12 wird Primrose Everdeen als Kandidatin der Spiele ausgelost. Sie nimmt das erste Mal überhaupt an der Auslosung teil und ist somit eine der Jüngsten möglichen Kandidatinnen. Ihre Schwester Katniss Everdeen kann das Los“glück“ nicht fassen und meldet sich Freiwillig, den Distrikt an Stelle Ihrer Schwester zu vertreten. Der Abschied erfolgt unter Tränen und zusammen mit dem männlichen Tribut Peeta Mellark reist Sie schließlich ins Kapitol, um dort sog. Sponsoren zu finden, sich für die Spiele vorzubereiten und diese schließlich zu gewinnen. Immerhin hat Sie Ihrer Schwester versprochen, lebend zurückzukehren.

Der Rest der Geschichte wird nicht verraten und ist dann auch der spannendste Teil 😉 Der Film endet abgeschlossen, aber nicht, ohne einige Fragen offen zu lassen. Da es sich um eine Verfilmung des gleichnamigen ersten Bandes einer Buchtrilogie handelt, bleibt die Hoffnung, dass auch die anderen beiden Teile in den nächsten Jahren verfilmt werden.

“Die Tribute von Panem – The Hunger Games”
Originaltitel: The Hunger Games (Vereinigte Staaten)
Regie: Garry Ross
Länge: ca. 142 Minuten
FSK: 12
Kinostart war: 22.01.2012
Genre: Action, Drama, Sci-Fi

Die Tribute von Panem – The Hunger Games (2012) auf imdb
http://www.imdb.de/title/tt1392170/

1 Antwort

  1. Konrad 18. April 2012 / 14:19

    Die Tribute von Panem ist der beste Film den ich seit langen gesehen habe.
    Die Charaktere sind super durchdacht und werden von den jungen Schauspielern super gespielt.
    Sehr spannende Szenen, jedoch nicht unbedingt etwas für sehr kleine Kinder.
    Ansonsten kann ich den Film wirklich empfehlen 🙂 !

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